Small Talk. Big Business. Unter diesem Motto stand die Hamburger Spätschicht, die am 10. September weit über 100 Netzwerk-begeisterte Gründer, Unternehmer und Investoren in die Hamburger Botschaft im Schanzenviertel lockte.

Ausgerichtet von Gründerszene in Zusammenarbeit mit lokalen Startup-Organisationen, haben dieses Jahr bereits einige Veranstaltungen in München, Berlin und Köln stattgefunden; doch diesmal gab es in Hamburg eine Premiere. Zum ersten Mal wurde das erfolgreiche Networking-Format mit zusätzlichem Inhalt aufgefrischt: nämlich mit der Hiscox “The DNA of an Entrepreneur” Paneldiskussion. Die Besucher fanden’s gut – kein Wunder bei dem Aufgebot an Panelisten.

Was zeichnet einen guten Unternehmer aus und welche Bedingungen braucht es, um erfolgreich zu sein?

Wie wir bereits in unserem letzten Blogbeitrag zu den Ergebnissen des Hiscox DNA of an Entrepreneur Report 2015 verraten haben, ergab die diesjährige Studie, die bereits zum siebten mal in sechs Ländern durchgeführt wurde, allerlei interessante Einsichten für deutsche Unternehmer. Zusammen mit Gründern wollten wir wissen, wie Unternehmer, Investoren und Szene-Experten die Ergebnisse bewerten – und ihre eigenen Erfahrungen beisteuern lassen. Moderiert von Niklas Wirminghaus (Redakteur bei Gründerszene) und begleitet von Wolf von Buchwaldt – Leiter der Hiscox Niederlassung in Hamburg – ließen drei Panelisten an ihren Erfahrungen teilhaben.

Sina Gritzuhn ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Hamburg Startups, und außerdem für das Hamburg Startup Monitor Projekt zuständig. „Die Gründerinnen und Gründer, mit denen ich zu tun habe, sind positiv gestimmt und glauben daran, dass sie ein Problem lösen.“

Christian Häfner ist CEO des Startups Fastbill – ein junges SaaS-Unternehmen, das sich auf Buchhaltung für kleine Unternehmen und Abrechnungsautomatisierung spezialisiert hat. Vier Jahre nach der Gründung weiß er genau, was harte Arbeit und Zeitdruck bedeuten – aber auch, wie man damit umgeht. Auf die Frage, wie er denn sämtliche Verpflichtungen, Aufgaben und Termine unter einen Hut bringt, antwortet er schlicht: „Es kommt auf den Impact an. Ich habe mir angewöhnt, nicht einfach irgendwas zu machen, sondern nur das zu machen, was wirksam ist. Jeder muss für sich selbst rausfinden, was diese wirksame Komponente ist.“

Christian Miele – seit Kurzem Vice President des globalen Venture Capital Funds e.ventures und Teil des Vorstands des Deutschen Startup Verbands – kann bereits auf sehr viele unterschiedliche Erfahrungen zurückblicken, sowohl auf Gründer- als auch auf Beraterseite. Das Studienergebnis, dass viele deutsche Unternehmer sich von der Politik im Stich gelassen fühlen, sieht er pragmatisch: „Klar muss die Fragestellung auch auf politischer Ebene passieren. Trotzdem ist jeder dazu aufgefordert, seinen eigenen Beitrag zu leisten. Wie zum Beispiel Sina durch Hamburg Startups oder ich über den Bundesverband. Es geht darum, unsere Meinung an die Politik heranzutragen und zu erklären, was denn überhaupt unsere Probleme sind.“

Sie sind an weiteren Informationen zum Hiscox DNA of an Entrepreneur Report 2015 interessiert? Schauen Sie bald wieder auf unserem Blog vorbei – weitere Neuigkeiten folgen in Kürze.