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Digitaler Kunstmarkt floriert: Fast drei Viertel der Sammler kaufen online

Digitaler Kunstmarkt floriert: Fast drei Viertel der Sammler kaufen online

Neue Untersuchung des Kunstversicherers Hiscox zeigt wachsende Beliebtheit des Online-Kunstkaufs. Die Preise erweisen sich nicht als Hindernis für etablierte Sammler.


München (16. April 2013)

Eine neue Untersuchung von Hiscox zeigt den wachsenden Trend, Kunst online zu kaufen: 71 % der befragten Kunstsammler haben bereits Kunst gekauft, ohne das Werk vorher persönlich in Augenschein genommen zu haben. Sie treffen ihre Entscheidung anhand eines JPEG-Bildes und ein Viertel der etablierten Sammler gibt dabei beachtliche Summen aus.


Der Hiscox Online Art Trade Report untersucht, wie sich die Kaufgewohnheiten von Kunstsammlern in einer sich weiter digitalisierenden Welt entwickeln. Der Bericht befasst sich auch mit dem Vertrauen moderner Kunstsammler, die sich beim Kauf von Kunstwerken nur auf ein digitales Bild stützen, und den Möglichkeiten, die sich dadurch für Galerien und Händler bieten. Die Ergebnisse beruhen auf Hunderten von Gesprächen mit international einflussreichen Kunstkäufern, Sammlern und Galerien, aktiv auf dem derzeitigen Kunstmarkt. Außerdem betrachtet der Bericht auch Unterschiede beim Kaufverhalten nach Altersgruppen, Geschlecht und Ländern und der Art und Weise, wie Kunst auf einem Onlinemarkt gekauft wird.


Deutlich wird, dass die Galerien die Möglichkeiten des digitalen Marktes nutzen. 89 % der an der Untersuchung beteiligten Galerien gaben an, dass sie regelmäßig Kunst nur auf der Grundlage eines digitalen Bildes an ihre Klienten verkaufen. Aus dem Bericht ergibt sich auch, dass Gemälde am häufigsten online über die virtuelle Theke gehen, ungeachtet der verbreiteten falschen Vorstellung, dass sich Drucke und Fotografien besser für den Onlinehandel eignen.

Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland, erläutert: „Diese Untersuchung bestätigt, dass der Onlinehandel inzwischen eine etablierte und akzeptierte Form ist, Kunst zu kaufen und zu verkaufen. Ein großer Vorteil ist hierbei, dass der Zugang zur Kunst erleichtert wird. Wir sehen neue Akteure aus vielen Regionen im Markt, aus allen Altersgruppen und Preiskategorien, was eine unerwartete und sehr spannende Entwicklung darstellt“.

Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass nicht weniger als die Hälfte der befragten Teilnehmer in der Altersgruppe ab 65 angibt, sie hätten bereits direkt online Kunst gekauft, und 82 % geben an, bereits Kunst lediglich anhand eines digitalen Bildes gekauft zu haben. Dagegen schätzen die Galerien, dass nur ein kleiner Teil ihrer Onlinekunden die 60 bereits überschritten hat. Außerdem ergibt sich, dass Männer sich beim Kunstkauf online leichter tun als Frauen.


Die Untersuchung bringt auch geografische Unterschiede im Verhalten beim Online-Kunstkauf ans Licht. Käufer aus Europa und Amerika setzen mehr Vertrauen in den Online-Kunstkauf als Asiaten. Allerdings sind bei den Sammlern aus Asien höhere Summen wahrscheinlicher: 38 % von ihnen würden 50.000 Pfund oder mehr für ein einzelnes Kunstwerk ausgeben (mit der größten Wahrscheinlichkeit in einer Auktion), im Vergleich zu 20 % der Amerikaner und 15 % der Europäer. Während Galerien in Europa und Amerika im Allgemeinen eine lokale und regionale Kundschaft haben, gaben 40 % der befragten Galerien in Asien an, das Internet sei ein wichtiger Weg, Käufer aus den USA und Europa anzusprechen.


Wenig überraschend ist, dass die größten Hemmnisse für Käufer beim Online-Kunstkauf im Zusammenhang mit Fragen der Herkunft und Echtheit sowie mit dem Ruf des Verkäufers auftauchen. Die Untersuchung zeigt, dass mehr als drei Viertel der befragten Galerien derzeit ihren Kunden nicht die Möglichkeit bieten, das Geschäft online, ohne oder fast ohne Mitwirkung des Händlers, abzuschließen. Allerdings scheinen die Galerien sich diesen Möglichkeiten zu öffnen, denn gut die Hälfte der teilnehmenden Galerien plant, in den nächsten 12 Monaten eine Strategie für den Onlineverkauf umzusetzen. Von den Galerien, die bereits über ihre Website verkaufen, gaben 72 % an, ihre Onlineverkäufe fänden mit neuen Sammlern statt. Dies weist auf eine wichtige Chance für „physische“ Galerien mit etabliertem Ruf hin, diesen für neue Wege zum Kunstkauf zu nutzen, besonders für Kunstwerke im unteren Preissegment.

Robert Dietrich ergänzt: „Unsere Untersuchung stellt einige der mit dem Onlinehandel verbundenen Mythen infrage und ist ein eindeutiger Hinweis auf die bereits bestehende Bereitschaft, auf diesem Wege mit Kunst zu handeln. Es ist jedoch noch offen, ob sich alle Bereiche der Kunstwelt dem Onlinehandel öffnen werden. Der Kunstmarkt befindet sich an einem spannenden Wendepunkt und hat das Potenzial, sich in den nächsten Jahren grundlegend zu ändern“.


 

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