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Fahrlässigkeit / grobe Fahrlässigkeit

Glossar Versicherungswissen von A – Z

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Glossar Übersicht

Fahrlässigkeit / grobe Fahrlässigkeit

 

Fahrlässigkeit wird in zwei verschiedene Stufen eingeteilt, zum einen die „einfache“ oder „leichte“ Fahrlässigkeit und zum anderen die „grobe“ Fahrlässigkeit. Die „leichte“ Fahrlässigkeit ist gesetzlich definiert. Leicht fahrlässig handelt, „wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt“ (§ 276 (2) BGB. Die grobe Fahrlässigkeit wird im Gesetz nicht definiert, die Einschätzung hat sich aus der Rechtsprechung entwickelt. Grob fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße außer Acht lässt. Die Grenzen zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit sind fließend. Bei der Hiscox Berufshaftpflichtversicherung sind beide Arten der Fahrlässigkeit ohne Einschränkung des Versicherungsschutzes mitversichert.

Schadenbeispiel leichte Fahrlässigkeit
Ihr Unternehmen erbringt Serviceleistungen bei Kunden direkt vor Ort. Ihr Kunde ist ein örtlicher Supermarkt. Nach einem Ausfall eines EDV-Systems will Ihr Mitarbeiter den Fehler besonders schnell beheben und stürmt in den Laden. Dabei bleibt er unglücklich an einem Regal mit Weinflaschen hängen, das daraufhin umfällt. Der Schaden wird von der Betriebshaftpflichtversicherung ersetzt.

Schadenbeispiel grobe Fahrlässigkeit
Ihr Unternehmen verwaltet für einen großen Kunden die gesamte EDV-Anlage des Unternehmens. Einer Ihrer Mitarbeiter bemerkt, dass die Notstromversorgung des zentralen Servers ausgefallen ist. Kurz vor Feierabend verzichtet er aber auf eine Behebung des Fehlers, da die normale Stromversorgung funktioniert. Nach Schichtende kommt es zu einem Stromausfall und durch die fehlende Notstromversorgung gehen wichtige Daten verloren. Ihr Mitarbeiter hätte wissen müssen, dass es zu einem solchen Fehler kommen kann, und hat daher grob fahrlässig gehandelt.

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