Die Meldungen über ausgeführte oder geplante Hackerangriffe nehmen kein Ende. Auch wenn es die NSA nicht explizit auf Ihr Unternehmen abgesehen haben sollte (wie auf Regierungsmitglieder und nun vermeintlich auch auf Google) oder Ihr Unternehmen nicht die Größe von Sony hat, ist es dennoch anfällig für Angriffe aus dem Netz.

Ergebnisse einer von Hiscox in Auftrag gegebenen Studie der Forsa Gesellschaft zeigen, dass sich deutsche Unternehmen der Cybergefahren bewusst sind, diesen jedoch nicht vorbeugen. Obwohl die Folgen für viele Unternehmen verheerend wären: 66% der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Digitalwirtschaft müssen im Falle eines Cyber-Angriffs ihren laufenden Betrieb unterbrechen. 73% würden auch unter Datenverlust oder Reputationsschäden leiden (Infografik). Über die Hälfte der befragten Unternehmen (55%) geht sogar von Kundenverlust aus.

Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen in deutschen Unternehmen?

Ein Großteil der Unternehmen verlässt sich auf die Schutzmechanismen seiner IT-Abteilung. Diese schützen ihre Systeme durch die Nutzung einer Firewall und Virenscanner (99%), systematische Backup-Systeme (96%), sowie die Verschlüsselung von Kundendaten (88%). Jedoch greifen nur 43% der Unternehmen auf externe IT-Beratungsunternehmen zurück und nur 36% der befragten Firmen besitzen Versicherungsschutz gegen Cyberrisiken. Einen konkreten Krisenplan gibt es nur in 38% der Unternehmen.

Die Politik sollte mehr regulieren

Die eigentlich als „regulierungswütig“ geltenden Politiker scheinen im Falle der Cybersicherheit für die Befragten nicht forsch genug zu sein. Fast jedes zweite digitale Unternehmen (48%) fordert bessere politische Vorkehrungen. Im Großen und Ganzen sollten die Unternehmen selbst in der Lage sein, für IT-Sicherheit zu sorgen, so 96% der Befragten. Auch die Hardware- und Softwarehersteller tragen Verantwortung für bessere Cybersecurity. Um die Fahne der digitalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hochzuhalten, muss vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure optimiert werden. Weder die Politik, IT-Beratungen, noch Branchenverbände können sich der wachsenden Herausforderung alleine stellen.

Das Vertrauen in die eigene IT ist gut, eine geeignete Cyber Versicherung ist besser

Versicherungen schrecken vor allem durch viel Kleingedrucktes und unpassende Lösungen ab, wie die Antwort von 94% der Befragten ergab. So wird auch direkt die Antwort mitgeliefert, warum nur 36% der Firmen auf diese Art von Schutz vertrauen. Dennoch ist der Schutz vor Datendiebstahl, Datenverlust und Hackangriffen essentiell. Besonders in Fällen von vertraulichen Daten, sowie dem Diebstahl von Daten dritter Parteien (wie zum Beispiel Kundendaten) übernimmt die Cyber und Datenschutz Versicherung von Hiscox nicht nur die die angefallenen Kosten, sondern stellt Ihnen darüber hinaus IT-Experten zur Seite, die Sie über den kompletten Prozess der Schadenseingrenzung hinweg begleiten.