Einen Onlineshop auf die Beine zu stellen, das ist schon eine kleine Herausforderung. Das Ziel vor Augen, im Onlineshop möglichst viel zu verkaufen, liegt klar auf der Hand. Doch zuerst muss man sich bekannt machen. Wie stellt man das am besten an? Es kommt natürlich darauf an, was man für Produkte anbietet. Daran orientiert man das Konzept für den Verkauf und die Strategie.

Nehmen wir zum Beispiel die umkämpfte und beliebte Modebranche: Sandra hat einen Onlineshop für Kleidung und Accessoires eröffnet. Hier ist es besonders wichtig, dass sie einen besonderen und leicht zu merkenden Namen für den Onlineshop hat. Dazu gehört ein einprägsames Logo und ein unverwechselbares Layout. Doch das allein reicht nicht aus. Die Kunden sind anspruchsvoller: Der Informationsgehalt zu den Produkten muss stimmen.

Nun kann Sandra zu den Produkten keine endlosen Beschreibungstexte hinzufügen. Aber sie kann auf weiterführende Informationen verlinken, so dass ihre Kunden auf den Link klicken können, um mehr zu erfahren. Bestenfalls sind diese Informationen auf dem eigenen Blog zum Shop. Damit die Kunden „nicht weglaufen“, sondern auf Sandras Verkaufsplattform bleiben. Umgekehrt ist in jedem (passenden) Artikel auch wiederum ein Link zum Produkt, das in der Geschichte vorkommt. Und hier haben wir das Stichwort: die Geschichte, die erzählt wird (auch Storytelling genannt).

Jedes Kleid im Onlineshop hat eine Geschichte

Das meine ich im übertragenen Sinn. Selbstverständlich kann Sandra bei sehr vielen Produkten nicht für jedes Produkt einen eigenen Blogartikel schreiben. Aber sie kann sich ein paar ganz besondere Produkte herauspicken, über die sie etwas schreibt. Hier könnte sie an ausgefallene Trends denken. Sind gerade pastellige Töne angesagt oder Knallfarben? Farben sind ein Thema, aus dem man immer schöpfen kann. Oder neue Formen, zum Beispiel Super-Sleeves (Ärmel in XXL-Länge). Trägt man Daunenmäntel oder Capes und Ponchos? Was macht das Karo, ist es in oder out? Warum sind Rüschen an Damenhosen auf einmal total cool? Sie wissen nun, worauf ich hinaus möchte. Produktbezogene Erklärungen als Blogartikel sind super. Denn ein Blogartikel, der sich mit Trends und Tipps beschäftigt, wird gelesen und sogar als Empfehlung mit anderen potentiellen Kunden geteilt.

Der richtige CTA (Call to action) darf im Blogartikel nicht fehlen! Wenn Sandra die Kauflust bei den Lesern ihres Blogartikels über Karos geweckt hat, dann schaut sie, dass in der Sidebar oder auch zwischendrin im Text, Fotos aus dem eigenen Onlineshop auftauchen, die mit dem Shoplink versehen sind. Damit sie die Chance nicht verpasst, die Kunden auf das eigene Angebot dezent hinzuweisen.

Hilfreiche Tipps locken die Kunden in den Onlineshop

onlineshop Content-MarketingIn der Modebranche sind ausgefallene Stoffe beliebt. Doch wie pflegt man Lurex, Glitter und Samt? Sandra schreibt einen Artikel, in dem es um die Pflege der modernen Textilien geht. Das interessiert die modebewussten Kunden auf jeden Fall. Zugleich unterstreicht sie ihre Expertise, dass sie sich mit den eigenen angebotenen Produkten auskennt. Auch hier darf Sandra wieder mit Illustrationen aus dem eigenen Shop samt Link auf ihr Sortiment hinweisen.

Die Ideen-Liste von weiteren möglichen hilfreichen Tipps kann lang werden. Hier gilt es auch, auf die Zielgruppe zu achten. Wenn Sandra nur hochwertige Neuware verkauft, werden sich die Kunden weniger für billige Textil-Pflegeprodukte interessieren. Wer sich für luxuriöse Artikel interessiert, der mag vielleicht auch Tipps, welche Designerschuhe und welches Make-up (Produkte, die es bei Sandra nicht gibt) vom Stil her zu den Outfits im Shop passen. Hier ist Phantasie gefragt, ob man mit weiteren Anbietern kooperiert und Fotos nutzen darf oder diese selber erstellt.

Geschichten und Gesichter eines Onlineshops

Nichts ist schlimmer, als ein gesichtsloser Onlineshop für ausdrucksvolle Mode. Sandra könnte in vielen Blogartikeln folgende Fragen beantworten: Wie ist der Onlineshop entstanden, warum ist die Passion zur Mode da? Wer ist sie selber, was macht sie, wie arbeitet sie, worauf legt sie Wert? Mit einem Wort: Insights, Einblicke hinter die Kulissen sind für viele Kunden sehr spannend. Dabei kann Sandra natürlich auch die aktuellen Lieblingsstücke aus ihrer Kollektion einbinden und immer wieder aktualisieren. Wichtig, denn ausverkaufte Stücke sollte man nicht mehr promoten. Durch die sehr persönlichen Artikelthemen erreicht Sandra eine besondere Beziehung zu ihren Kunden. Man kauft ihr ab, dass sie ihren Onlineshop mit liebevoll ausgewählten Produkten betreibt.

Conversion und SEO-Ranking für den Onlineshop

Nur von Luft und Liebe kann Sandra nicht leben. Die Verkäufe sind wichtig, daher achtet sie darauf, bei erklärungsbedürftigen Produkten gut verständliche Anleitungen zu erstellen. Bebildert oder mit Anleitungsvideo. Wem Sandra etwas gut erklären kann, der kauft hoffentlich auch lieber bei ihr, als woanders.

Sie optimiert weiterhin alles mögliche (Technik, Optik, Usability) im Onlineshop und im Blog. Sie behält außerdem im Auge, dass sie die richtigen Schlüsselwörter (Keywords) benutzt, dabei steht aber der Inhalt der Texte im Vordergrund. Sie achtet darauf, dass ihre Content-Strategie auch mit den von ihr festgelegten Zielen zur Suchmachinenoptimierung übereinstimmt. Hier könnte man „Bände zu schreiben“, doch wichtig ist in der Anfangszeit, dass Sandra das Vertrauen der Kunden gewinnen kann. Ob die Kunden öfter über persönliche Empfehlung oder über die Suchmaschine kommen, ist dabei letztlich gleich, solange die Besuchszahlen insgesamt stimmen und die Verkäufe stattfinden.

Warum ist Content-Marketing wichtig für Onlineshops?

Das Schreiben von inhaltlich passenden Geschichten gibt dem Onlineshop von Sandra ein Gesicht (Markenbildung) und schafft Vertrauen beim Kunden, in guten Händen zu sein. Es zeigt, dass Sandra ansprechbar für ihre Kunden ist, für Fragen aufgeschlossen und Service bieten kann. Bei nützlichen Themen mit Mehrwert kann sich Sandra profilieren. Die Kunden werden bereit sein, Inhalte zu teilen, werden kaufen und bei Zufriedenheit auch Weiterempfehlungen aussprechen. So kann sich Sandra ihren Onlineshop aufbauen.

Doch noch etwas ist wichtig, womit sich Sandra beschäftigt hat, bevor sie ihren Shop online gestellt hat: Die richtige Absicherung. In gut 4 Minuten erfahren Sie im Video, was Sandra für eine Onlineshop-Versicherung abgeschlossen hat. Anschauen lohnt sich, wenn Sie schon einen Shop in Betrieb haben oder planen, einen Onlineshop zu eröffnen.

Modulares Allround Produkt für Onlineshops im Erklärvideo

Folgende Module der Onlineshop-Versicherung sind im Video erklärt:
Modul 1: Betriebshaftpflicht inklusive Produkthaftung
Modul 2: Berufshaftpflicht (Vermögensschäden)
Modul 3: Sachwerte
Modul 4: Cyber
Weitere Informationen mit Online-Rechner und Online-Antrag: zur Onlineshop-Versicherung bei Hiscox.