Safety first! Programmierfehler, die Arbeit mit sensiblen Daten oder verpasste Deadlines – die Arbeit von IT-Dienstleistern birgt zahlreiche Risiken. Geht etwas schief, steht für alle Beteiligten viel auf dem Spiel. Voraussetzung für erfolgreiche Digitalisierung ist deshalb ein stabiles Sicherheitsnetz. Das bestätigt auch der „Hiscox IT-Versicherungsindex 2019“: die Relevanz von IT-Versicherungen steigt weiterhin.

Die gute Nachricht: IT-Versicherungen sind bekannt

Hiscox IT-VersicherungsindexIT-Dienstleister sind Treiber der Digitalisierung in Deutschland. Sie sind in erfolgskritische Prozesse ihrer Auftraggeber involviert und arbeiten mit hochsensiblen Daten. Eine gute Absicherung der Dienstleister ist daher besonders wichtig. Das Bewusstsein dafür wächst. Im Vergleich zum Vorjahr steigt 2019 die Bekanntheit der unterschiedlichen Versicherungen für digitale Risiken.

Am bekanntesten sind die IT-Berufshaftpflicht und die IT-Betriebshaftpflicht. Ein gutes Zeichen, denn die IT-Berufshaftpflicht deckt die wichtigsten Risiken für IT-Dienstleister ab.

Noch besser: Viele Dienstleister sichern sich ab

IT-Versicherungen sind nicht nur bekannt, viele Dienstleister sichern ihre beruflichen Risiken bereits ab. Sie erhoffen sich dadurch Schutz vor Schadenersatzansprüchen (90%), Konsequenzen unkalkulierbarer Risiken (51%) und Betriebsausfällen durch Cyber-Angriffe (84%).

Aber Achtung: IT-Berufs- oder Betriebshaftplicht decken Betriebsausfälle durch Cyber-Angriffe nicht ab. Dafür gibt es spezielle Cyber-Versicherungen. Bei den Befragten herrscht große Unsicherheit: Zum einen dazu, wie sich die IT-Versicherungen unterscheiden. Zum anderen darüber, welche Dienstleistungen und welche Risiken jeweils abgedeckt sind. Auch die Abgrenzung zu Cyber-Policen scheint unklar. Versicherer müssen daher umfassende und individuell anpassbare Angebote für IT-Dienstleister schaffen.

Nicht nur Dienstleister haben ein hohes Sicherheitsbedürfnis, auch Auftraggeber verlangen vermehrt Versicherungsnachweise.

Versicherungsnachweis – das A&O für den Auftraggeber

IT-Dienstleister arbeiten an empfindlichen und störungsanfälligen Schnittstellen ihrer Auftraggeber. Spezielle IT-Versicherungen und ihr Nachweis werden daher für den Auftraggeber immer wichtiger: 75 Prozent der IT-Dienstleister müssen eine IT-Berufshaftpflicht nachweisen. Eine Betriebshaftpflicht fordern sogar 83 Prozent der Auftraggeber – und das, obwohl die häufigsten Schäden in die Berufshaftpflicht fallen.

IT-Studie Fact #3: Nachweis von Auftraggebern immer mehr gefordert

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Über den Hiscox IT-Versicherungsindex

Die Studie „Hiscox IT-Versicherungsindex 2019“ gibt Aufschluss über Risiken für IT-Dienstleister, die Bedeutung von Versicherungsschutz und die speziellen Anforderungen an IT-Versicherungen. Teil der Studie ist die Berechnung eines IT-Versicherungsindex. Dieser ergibt sich aus dem Bekanntheitsgrad und der Nutzung von sowie dem Interesse an IT-Versicherungen. 2019 liegt dieser IT-Versicherungsindex bei einem Wert von 75,7 Punkten. Die Relevanz der Absicherung ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Punkte gestiegen.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die die Bitkom Research GmbH im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox durchgeführt hat. Dabei wurden 305 für den IT-Bereich verantwortliche Personen (u.a. (Haupt-)Abteilungsleiter oder Fachbereichsleiter Informationstechnik (IT), IT-Vorstände, CIOs, Geschäftsführer) von IT-Dienstleistungs-Unternehmen bis 499 Mitarbeiter bzw. 50 Mio. Euro Umsatz in Deutschland befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Sie haben Interesse an mehr Facts aus dem Hiscox IT-Versicherungsindex? Laden Sie hier unser IT-Versicherungsindex Factsheet als PDF herunter.

Autor dieses Beitrags: Marc Thamm