Noch immer sehe ich die Autoklassiker vom Roßfeldrennen in der Sonne glitzern. Und das Heulen und Knattern ihrer Motoren klingt in meinen Ohren nach. Extra für das Roßfeldrennen habe ich meinen Packard von 1926 startklar gemacht – allerdings konnte ich den Fahrspaß nur in einem Durchlauf genießen. Ein Rückblick:

Vorfreude auf das Roßfeldrennen-Wochenende: Willkommensfeier & Fahrerlager

Roßfeldrennen Rückblick: Rainer Peukert mit seinem Packard

Am Freitag steigt die Vorfreude: In der Fußgängerzone von Berchtesgaden präsentieren die Oldtimer-Besitzer und Teilnehmer am Roßfeldrennen jene besonderen Fahrzeuge, mit denen sie an den beiden Folgetagen bei der Rallye antreten. Von Audi, Opel bis Ferrari – viele besondere Autoklassiker sind hier zu sehen. Darunter auch der originale VW Twin-Golf II „Pikes Peak“ von 1987. Somit ist das Starterfeld sehr abwechslungsreich!

Auch ich stelle meinen Vorkriegswagen vor, mit dem ich mit Startnummer 82 starten werde. Anschließend geht es hinauf in das Fahrerlager und ich überprüfe nochmals die Technik. Der ursprüngliche Scheunenfund ist seit über 25 Jahren in Familienbesitz. Nach umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen ist der Packard 626 SS von 1926 nun erstmals wieder fahrbereit – pünktlich zum Roßfeldrennen! Es freut mich riesig, mit acht Zylindern und 140 PS die Passhöhe der Roßfeldpanoramastraße zu erobern!

Roßfeldrennen: Per Oldtimer hinauf auf den Berg!

Roßfeldrennen Rückblick: Tolle Bergkulisse für die Bergläufe

Beim Rundgang durch das Fahrerlager am Samstag bin ich beeindruckt (wie jedes Mal beim
Roßfeldrennen). Jeder Oldtimer für sich bietet uns einen besonderen Anblick – sei es wegen des klassischen Designs, des sportlichen Schnitts oder der Leistung unter der Motorhaube, das das ganze Fahrzeug zum Vibrieren bringt.

Rund 150 Oldtimer und klassische Motorräder sind bei den Läufen am Samstag und Sonntag dabei. In den Pausen zwischen den Durchläufen bringen Oldtimer-Shuttlebusse vom Fahrerlager die Roßfeldstraße hinauf und wieder zurück. Das Wetter ist super, die Stimmung hervorragend.

Über 10.000 Besucher pro Tag sind gekommen und sehen sich das Roßfeldrennen an. So verabschiedet mich Jubel und Applaus am Start des ersten Durchlaufs und trägt mich Kurve um Kurve hinauf. Leider bleibt dies meine einzige Fahrt die Panoramastraße hinaus – aber immerhin eine unvergessliche!

Der Packard hat technische Probleme, die ich nicht direkt lösen kann, und bleibt im Fahrerlager. So beobachte ich das Geschehen als Zaungast, kann viele interessante Gespräche führen – und darf mich sogar bei Peter Pförtner auf den Beifahrersitz seines Veritas RS von 1947 setzen. Danke!

Mein Fazit um Roßfeldrennen 2018:

Roßfeldrennen Rückblick: Viele Schaulustige an der Strecke

Wieder bin ich begeistert von der eindrucksvollen Bergkulisse, den einzigartigen Autoklassikern, mitreißenden Rallye-Fahrten und Benzingesprächen.

Den leichten Benzingeruch in der Nase und das Dröhnen, das noch ein bisschen in den Ohren nachhallt, nehme ich vom Roßfeld mit ins Büro beziehungsweise in die Werkstatt. An die tollen Erlebnisse beim Roßfeldrennen werde ich mich lange und gerne zurückerinnern, wie ich auch meine bisherigen Teilnahmen in Erinnerung behalten habe!

Roßfeldrennen Rückblick: Rainer Peukert beim Roßfeldrennen 2016
Rückblick: Das Roßfeldrennen 2016 absolvierte ich hinter dem Lenkrad meines Chevrolet Camaro Z 28. Bilder: © Hiscox
Roßfeldrennen Rückblick: Rainer Peukert beim Roßfeldrennen 2013
Am Roßfeldrennen 2013 nahm ich mit einem Fiat 509 S von 1927 teil. © Herbert Steves

Autor dieses Beitrags:

Rainer Peukert hat sich schon in jungen Jahren in die Technik und das Design von Oldtimern verliebt, vor allem in die Schätze der Vorkriegszeit. Er ist ein passionierter Tüftler und mit seinen Fahrzeugen gern bei Oldtimer-Rallyes dabei – wie beim Roßfeldrennen mit seinem Packard.