- 31 % der deutschen KMU wurden mindestens einmal erfolgreich angegriffen oder haben einen Angriffsversuch festgestellt
- 33 % sahen ihre Zahlungsfähigkeit oder Existenz erheblich gefährdet
- 41,7 Stunden stand der Betrieb im Schnitt still
- 29 % der deutschen KMU besitzen keinen Versicherungsschutz

Hiscox Cyber Readiness Report 2026

Über den Hiscox Cyber Readiness Report 2026
Der internationale Hiscox Cyber Readiness Report liefert seit 2017 jährlich ein aktuelles Bild der Cyber-Bereitschaft von Unternehmen. Für die Ausgabe 2026 befragte Wakefield Research im Auftrag von Hiscox vom 5. bis 17. Juni 2026 insgesamt 6.800 Fachleute für Cyber-Sicherheit sowie Entscheiderinnen und Entscheider in zehn Ländern. Die Befragten arbeiten in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden.
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick
- 31 % der deutschen KMU wurden im vergangenen Jahr mindestens einmal erfolgreich angegriffen oder haben einen Angriffsversuch festgestellt.
- Jedes dritte betroffene Unternehmen (33 %) sah Zahlungsfähigkeit oder Existenz erheblich gefährdet.
- 41,7 Stunden stand der Betrieb im Schnitt still – deutlich länger als im globalen Durchschnitt von 31,6 Stunden.
- 39 % der deutschen KMU verfügen über eine vollumfängliche Standalone-Cyber-Versicherung – global sind es 31 %.
- 29 % der deutschen KMU besitzen keinen Versicherungsschutz

Viele deutsche KMU sind für Cyberrisiken sensibilisiert und investieren in Absicherung. Ein erfolgreicher Angriff kann dennoch schnell existenziell werden. Im Ernstfall zählen vor allem Liquidität, Geschäftsbetrieb und schnelle Unterstützung. Eine vollwertige Standalone-Cyberversicherung kann finanzielle Schäden abfedern und Unternehmen mit Expertenhilfe durch den Vorfall begleiten.
Die wichtigsten Erkenntnisse für Deutschland aus dem Hiscox Cyber Readiness Report 2026
Der Hiscox Cyber Readiness Report 2026 bietet einen tiefgehenden Einblick in die aktuelle Cyber-Bedrohungslage und die Cyber-Resilienz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weltweit.
Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Report mit Fokus auf die Situation in Deutschland und darüber, wie deutsche Unternehmen auf die wachsende Cyber-Bedrohung reagieren können. Die internationalen Ergebnisse finden Sie im Hiscox Cyber Readiness Report 2026 selbst.

Angriffe treffen den Kern des Geschäfts
Am häufigsten berichteten betroffene Unternehmen von diesen Angriffsarten:
- Finanzbetrug durch Payment Diversion (45 %)
- DDoS-Attacken (42 %)
- Missbrauch der eigenen IT-Ressourcen (40 %)
Die Angriffe treffen damit genau die Bereiche, die den Geschäftsalltag tragen: Zahlungsströme, Datenbestände und den laufenden Betrieb. Die Folgen sind gravierend: Jedes dritte betroffene Unternehmen (33 %) sah Zahlungsfähigkeit oder Existenz erheblich gefährdet. Im Schnitt stand der Betrieb 41,7 Stunden still – deutlich länger als im globalen Durchschnitt von 31,6 Stunden.

Reputationssorge trifft auf wirtschaftliche Realität
Viele Unternehmen fürchten vor allem den Imageschaden: 48 % nennen Reputationsschäden als größte Befürchtung. Die Befragung zeigt jedoch ein anderes Bild. Von negativer Öffentlichkeitswirkung berichten Betroffene deutlich seltener (25 %) als von wirtschaftlichen und operativen Belastungen. Der CRR 2026 macht damit klar: Cyber-Resilienz bedeutet nicht nur, Angriffe abzuwehren. Es geht darum, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

KI verschärft die Risikolage
Auch Künstliche Intelligenz verändert das Risikobild. Als größte KI-bezogene Bedrohungen der kommenden fünf Jahre nennen deutsche KMU:
- Data Poisoning, also das gezielte Manipulieren von Trainingsdaten (45 %)
- Schwachstellen durch Dritt-KI-Tools wie ChatGPT (44 %)
- eine zu große Abhängigkeit von KI beziehungsweise nachlassende menschliche Kontrolle (43 %)
- das Risiko, dass KI die Kontrolle über Unternehmensdaten übernimmt (43 %)
Cyber-Sicherheit erreicht die Chefetage
Cyber-Sicherheit wird zunehmend strategisch gesteuert:
- Nach einem Angriff koppeln 41 % der deutschen KMU die Vergütung der Führungsebene an Cyber-Sicherheitsziele.
Zwar ergreifen 97 % der Unternehmen Maßnahmen zur Stärkung ihrer Cyber-Resilienz. Doch zwischen Problembewusstsein und finanzieller Ausstattung bleibt eine Lücke: 58 % investieren jährlich weniger als rund 8.700 Euro in Cyber-Resilienz, 12 % investieren gar nichts.

Die Ergebnisse machen deutlich, worauf es aus Kundensicht im Ernstfall besonders ankommt: finanzielle Stabilität, ein möglichst schneller Wiederanlauf des Betriebs und verlässliche Unterstützung durch erfahrene Expertinnen und Experten. Genau hier setzen unsere Cyber-Lösungen und unser Service an. Sie helfen Unternehmen dabei, Schäden abzufedern, handlungsfähig zu bleiben und den Vorfall strukturiert zu bewältigen.
Quellen und Ressourcen
- Weitere Zahlen, Daten und Fakten aus dem CRR2026 finden Sie in der Pressemitteilung.
- Auf der CRR2026-Seite der Hiscox Group finden Sie noch weitere englischsprachige Informationen zum Hiscox Cyber Readiness Report.
- Sie wollen mehr zum Thema Cyber-Sicherheit erfahren? Bleiben Sie stets informiert mit aktuellen News rund um Cyber-Risiken und Tipps, wie man sich vor ihnen schützt, in unserem Hiscox Business Blog.
- Hier können Sie mehr über Hiscox CyberClear erfahren, unsere mehrfach ausgezeichnete Cyber-Versicherungslösung für Unternehmen.

Sie interessieren sich für Themen rund um neue Cyber-Angriffstypen & Muster, Risikoprävention und Graubereiche bei Cyber-Vorfällen? Dann schauen Sie gerne in unsere Ratgeber, zum Beispiel:
Ältere Versionen des Cyber Readiness Reports
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