Wenn Sie sich als Unternehmer selbstständig machen, zählt nur eines: Ihre Marke durch gezieltes Branding bekannt machen und Kontakte knüpfen. Die Lösung: Social Networks wie Xing, LinkedIn und Facebook. Doch jede Plattform hat ihre Vor- und Nachteile. Wie und wo Sie Ihr Business Network erfolgreich aufbauen, erfahren Sie in unseren Networking-Tipps für Selbstständige!

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Bei Business Network zählt Feingefühl

Klar, wenn Sie sich selbstständig machen und als Unternehmer Facebook, Twitter und Co. nutzen, möchten Sie Ihre Marke bekannter machen und in den Mittelpunkt stellen. Doch egal, welche Plattform Sie nutzen, bei Social Networks ist es wie im echten Leben: Niemand findet es sonderlich sympathisch, wenn jemand nur von sich redet und auf „Teufel komm‘ raus“ Werbung für sich macht. Erfolgreiches Business Network erfordert Feingefühl – deshalb gilt als Grundrezept:

  • Sehen Sie sich zuerst die Beiträge der anderen User an und lassen Sie die Atmosphäre auf sich wirken.
  • Gehen Sie in Ihren Kommentaren auf die aktuellen Themen ein, stellen Sie interessierte Fragen und reißen Sie das „Gespräch“ nicht an sich.
  • Posten Sie niemals einfach einen Link zu Ihrer Website – das wirkt unhöflich. Erwähnen Sie lieber, dass Sie zu einem Thema auch schon etwas geschrieben habe
    n. Veröffentlichen Sie erst den Link, wenn Sie aktiv darum gebeten.
  • Achten Sie immer auf Ihre Sprache: Da Mimik und Gestik bei Social Networks entfallen, sollten Ihre Worte freundlich und eindeutig.

Social Networks: die große Welt der sozialen Plattformen

Sie denken, wer sich selbstständig macht und als Gründer sein Start-up bekannt machen will, sollte auf allen großen Social Media Kanälen vertreten sein? Falsch! Nicht jede Plattform ist auch die richtige für jeden Unternehmer. Je nachdem, was und wen Sie erreichen möchten, eignen sich Facebook, Xing und Twitter mal mehr und mal weniger.

Vor- und Nachteile der einzelnen Social Media Kanälen:

  • Xing: Auf dieser Plattform kommen Sie in erster Linie mit Unternehmen, Freelancern und Jobsuchenden in Kontakt. Hier erreichen Sie Gleichgesinnte, Interessenten und potenzielle Geschäftspartner – jedoch lediglich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Soll Ihre Marke international bekannt werden, reicht Xing für Sie als Unternehmer nicht aus.
  • LinkedIn: Die Reichweite von LinkedIn ist deutlich höher als bei Xing, denn hier ist internationales Networking angesagt. Deshalb kommunizieren Sie auch primär auf Englisch. Zwar ist die Anzahl der möglichen Kontakte auf LinkedIn größer als bei Xing, doch zahlen Sie für die einzelnen Features im Abonnement monatlich auch mehr als das Vierfache.
  • Twitter: Auf dieser Diskussionsplattform erreichen Sie durch Tweets und Retweets schnell viele User – und mit den passenden Hashtags auch die passende Zielgruppe. Ein Haken ist die begrenzte Zeichenanzahl: Mit maximal 280 Zeichen kann es für Sie schwierig werden, Ihr Unternehmer der Öffentlichkeit zu präsentieren und Ihr Business Network aufzubauen. Zudem droht die Gefahr, dass Ihre Tweets durch die Fülle an Beiträgen auf Twitter in der Masse untergehen.
  • Facebook: Derzeit ist Facebook weltweit der führende Social Media Kanal – jede Altersgruppe ist vertreten. Hier erreichen Sie auf einfachem Weg viele User. Ob Video-, Bild- oder Textbeiträge – bei der Art und der Länge Ihrer Beiträge sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Finden Sie „Freunde“, abonnieren Sie interessante Seiten und treten Sie verschiedenen Gruppen bei – so vergrößern Sie Ihr Business Network. Ein erfolgreiches Profil auf Facebook bedeutet aber auch, Zeit zu investieren und interessante Beiträge zu posten.

Alternativen zu Social Networks

Natürlich bieten Social Media Plattformen gute Voraussetzungen, um Ihr Business Network zu erweitern. Doch es gibt weitaus mehr Möglichkeiten, die Sie nutzen können, wenn Sie sich selbst ständig machen. So, wie die Zusammenarbeit mit Investoren, sogenannten Business Angels. Das ist eine gute Chance für Sie, Ihre neue Firma zu finanzieren und zu etablieren: Die „Unternehmensengel“ beteiligen sich wirtschaftlich an Ihrem Start-up und unterstützen Sie gleichzeitig mit ihrem Know-how und ihren Kontakten. Sie profitieren dadurch vom Network des Business Angel.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, um Ihre Marke bekannt zu machen: Werden Sie auf jeden Fall aktiv. Frei nach dem Motto „von nichts kommt nichts“ ist ein erfolgreiches Business Network immer mit Zeit und Engagement verbunden. Sie werden sehen: Es zahlt sich letztendlich für Sie aus!

 

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