Eine weißer Mercedes-Benz 230 SL (W113) steht in einem Laubwald

Modelle im Fokus: Mercedes-Benz 230 SL (W113)

Entdecken Sie die Pagode:

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  • Hintergründe zu Ausstattung & Design
  • Wertentwicklung

Die Pagode

Der W113 wurde 1963 am Genfer Auto-Salon als Nachfolger der Mercedes 190 und 300 SL vorgestellt und bis 1971 in verschiedenen Leistungsvarianten über 48.000 mal gebaut. Mehr als die Hälfte der Produktion ging in die USA. Seinen Spitznamen hatte der Wagen von einem etwas eigenwillig konzipierten, nach innen gewölbten Hardtop das optisch an eine Pagode erinnerte.

Beim Design legte man Wert auf eine sachlichen Stil ohne zu viele Zierelemente. Bei diesem Modell fanden erstmals mehrere Neuerungen in Punkto Sicherheit Eingang. Neben einer leicht verformbaren Front- und Heckpartie und steiferen Fahrgastzellen, wurde vor allem die Lenksäule geknickt und nach hinten versetzt, um den Lanzeneffekt bei einem Unfall zu verhindern.

Straffes aber dennoch komfortables Fahrwerk mit Gasdruckdämpfern, Scheibenbremsen, zunächst nur vorne – ab Modell 250 auch hinten – und Eingelenk-Pendelachse hinten rundeten den sportlichen Charakter des neuen SL ab, der erstmals mit Gürtelreifen bestückt war.

In dieser Baureihe wurde nur der Reihensechszylinder-Motor verbaut, obwohl bereits Versuche mit dem neuen V8-Zylinder-Motor unternommen wurden. Dieser fand erst im Nachfolgemodell R 107 Verwendung.

Mit ca. 4.500 heute noch zugelassenen Modellen und einer nicht unerheblichen Anzahl von abgemeldeten Fahrzeugen gehört die SL Pagode zu einem weit verbreiteten Sport-Cabrio in der Classic-Car-Szene.

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