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Hiscox Online Art Trade Report 2018: Nutzerverhalten der Online-Kunst-Shopper verändert sich

Umsatz auf dem Online-Kunstmarkt wächst 2017 um 12% auf 4,22 Milliarden US-Dollar an / Erfahrene Kunden kaufen Kunst wiederholt und mehrfach online / Kunden binden sich nicht an eine Plattform / Neukunden müssen erst Vertrauen in Online-Markt fassen / Preistransparenz als eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme / Kunden fürchten Cyber-Angriffe beim Online-Kunstkauf

München (07. Juni 2018) – Der Hiscox Online Art Trade Report 2018 gibt Einblicke, wie sich das Verhalten der Nutzer im relativ jungen Online-Kunstmarkt verändert und weiterentwickelt. Der Umsatz im Online-Kunstmarkt wird für 2017 auf 4,22 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dies entspricht einem Wachstum von 12% gegenüber dem Vorjahr (2016: 3,75 Milliarden US-Dollar). Damit bleibt die Wachstumsentwicklung leicht hinter den Ergebnissen aus 2016 (15%) zurück. Ein Ergebnis wie im Jahr 2015, in dem der Markt um 24% wuchs, wird sich auf absehbare Zeit nicht wiederholen. Kunst-Kenner prognostizieren für die kommenden Jahre ein durchschnittliches Wachstum von 15%. 2023 soll der Umsatz am Online-Kunstmarkt damit einen Wert von 8,37 Milliarden US-Dollar erreichen. Bei detaillierter Betrachtung wird deutlich, dass sich das Nutzerverhalten in diesem dynamischen Markt in zwei parallelen Strängen entwickelt.

„Wir sehen durch die Entwicklung des Nutzerverhaltens, dass sich der digitale Marktplatz etabliert. Kunden sind sehr zufrieden mit den Dienstleistungen und den Kunstwerken, die sie dort erwerben konnten und kaufen wieder. Aber diese Kunden mussten erst überzeugt werden. Das ist die Aufgabe und auch der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg des Online-Kunstmarkts“, sagt David Clegg, Underwriting Manager Art and Private Clients bei Hiscox Deutschland.

Hiscox Online Art Trade Report 2018

Bestandskunden planen mehr Käufe online

Kunstliebhaber, die bereits erfolgreich Käufe online abgeschlossen haben, erwerben Kunst gerne erneut im Internet und das auch mehrmals pro Jahr (74%). 52% der befragten Online-Käufer geben an, dass sie vorhaben, 2018 mehr Kunst zu erwerben als 2017. 38% planen, die gleiche Menge wie im vergangenen Jahr zu kaufen. Je erfahrener Online-Käufer sind, umso mehr vertrauen sie dem Online-Verkaufskanal und umso wertiger sind auch die Objekte, die online gekauft werden. Der Anteil der Käufer, die im Durchschnitt mehr als 5.000 US-Dollar pro Kunstwerk zahlen, ist 2018 um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 25% gestiegen.
Auch wenn überzeugte Online-Käufer gerne wieder im Internet shoppen gehen, sind die Qualität der Kunstwerke und des Service die ausschlaggebenden Kriterien für die Kaufentscheidung. Dies gilt online wie offline. 41% der Käufer gaben an, dass sie keine Präferenzen bezüglich des Marktplatzes haben. Vor allem online sind Kunden wenig loyal bezüglich einzelner Plattformen. 43% der befragten Galeristen bestätigen, dass die wenigsten Online-Käufer erneut bei ihnen kaufen. Auch überzeugte Kunstkäufer, die keine Bedenken bezüglich Online-Shopping haben, wählen entsprechend des Angebots und nicht nach Plattform aus.

 

Vertrauen von Neukunden muss erst noch gewonnen werden Neukunden sind hingegen skeptisch, wenn es darum geht, Kunst online zu kaufen. 41% haben große oder sehr große Bedenken, Kunst online zu erwerben. 82% geben an, dass sie am ehesten bei einem Online-Anbieter kaufen würden, von dem sie bereits durch persönliche Kontakte oder über Social-Media-Kanäle gehört haben. 84% der Käufer, die Bedenken bezüglich der Online-Risiken haben, würden sich ein Echtheitszertifikat wünschen. 89% gehen davon aus, dass sich ein Zustandsbericht des Kunstwerks positiv auf den Kaufwunsch auswirken würde.

Hiscox Online Art Trade Report 2018

Die aktuellen Ergebnisse des Online Art Trade Reports 2018 zeigen damit, dass Online-Verkäufer Vertrauen bei potenziellen Kunden aufbauen müssen, um sie zu überzeugen. Ein entscheidender Punkt ist dabei eine bessere Preistransparenz. 90% der befragten Neukunden, die zum ersten Mal Kunst online gekauft haben, gaben an, dass dies für sie ein entscheidendes Kriterium für den Online-Kauf ist. 73% würden sich wünschen, Zugriff auf vergleichbare Transaktionskosten und frühere Preise zu erhalten. Christie’s hat dies als erster Anbieter umgesetzt und im vergangenen Jahr zum ersten Mal die Ergebnisse der Online-Auktionen veröffentlicht.

Hiscox Online Art Trade Report 2018

Cyber-Risiken drohen auch auf dem Online-Kunstmarkt

Im Bereich IT-Sicherheit hat das Vertrauen in die Plattform eine ebenso hohe Relevanz. 41% der Nutzer sind besorgt oder sehr besorgt, Opfer von Cyber-Kriminalität zu werden, wenn sie Kunst online kaufen. Diese Befürchtung ist begründet: 54% der Plattformen und 28% der Galerien waren in den vergangenen zwölf Monaten Ziel eines Cyber-Angriffs. Bei 15% waren die Attacken erfolgreich. Typischerweise sind kleine und mittlere Unternehmen besonders anfällig für Cyber-Angriffe, da sie technisch weniger gut ausgestattet und sich der Bedrohung häufig nicht bewusst sind. Dies erhöht auch ihre Attraktivität für Kriminelle.
Das Resultat aus dieser zweiteiligen Entwicklung ist, dass der Markt trotz einer rückgängigen Anzahl an Online-Käufern (von 49% im Jahr 2016 auf 43% 2017) um 12% gewachsen ist. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr war vor allem bei den jüngeren Befragten unter 35 spürbar (36% 2017, 44% 2016).

Hiscox Online Art Trade Report 2018

Der komplette Hiscox Online Art Trade Report 2018 steht hier zum Download bereit.

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