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Kunst per Klick: Der Onlinekunstmarkt wächst unvermindert weiter

Kunst per Klick: Der Onlinekunstmarkt wächst unvermindert weiter

Der heute veröffentlichte Online Art Trade Report 2014 des britischen Spezialversicherers Hiscox beleuchtet Chancen und Herausforderungen des Onlinekunstmarkts. Die Ergebnisse zeigen: Der Anteil von im Netz gekaufter Kunst nimmt weltweit zu. 40% der Befragten beziehen Kunst und Sammlerstücke bereits auch auf digitalem Weg.

  • Der Onlinekunstmarkt erreichte 2013 ein Marktvolumen von knapp 1,14 Milliarden Euro
  • 44% der Käufer investierten im vergangenen Jahr mehr als 12.000 Euro am Onlinemarkt für Kunst und Sammelobjekte, 21% sogar mehr als 60.000 Euro
  • Die größte Hürde beim Onlinekauf besteht darin, das erworbene Objekt nicht mit eigenen Augen begutachten zu können: 82% der Befragten sehen hierin einen Nachteil gegenüber dem konventionellen Kunstkauf

München (28. April 2014) – Der Onlinehandel mit Kunst wächst: Das weltweite Marktvolumen ist 2013 auf fast 1,14 Milliarden Euro gestiegen. Damit erreichte der Onlineanteil etwa 2,4% des geschätzten Gesamtumsatzes von 47 Milliarden Euro am globalen Kunstmarkt. Bis 2018 prognostiziert der Bericht ein anhaltendes Wachstum von knapp 20% im Onlinebereich auf dann ca. 2,72 Milliarden Euro. Das sind zentrale Ergebnisse des Hiscox Online Art Trade Report 2014.

Junge Käufer, geringe Einzelpreise
Der Einstieg in den Onlinemarkt für Kunst erfolgt häufig mit preiswerteren Käufen. So investieren 42% der Erstkäufer weniger als 1.200 Euro. Wurde einmal Vertrauen in den Onlinehandel gefasst, steigen auch die investierten Summen: Von den regelmäßigen Onlinekäufern sind 45% bereit, 6.000 Euro oder mehr auszugeben. Das Vertrauen scheint sich auszuzahlen, denn auf die Frage nach der Zufriedenheit mit ihren Erfahrungen beim Onlinekauf antworteten 65% aller Befragten, dass sie außerordentlich oder sehr zufrieden waren. Nur 8% waren unzufrieden. Robert Read, Head of Fine Art bei Hiscox, fasst die Ergebnisse zusammen: „Junge Sammler suchen nach Kunstwerken, welche leicht erhältlich und in einer weiten Preisspanne verfügbar sind. Onlinekunstplattformen bedienen alle Vorlieben und Budgets, sind allerdings vor allem für diejenige attraktiv, die gerade erst anfangen zu sammeln – der Kunstmarkt wird so um eine neue Dimension erweitert.“

Neuer Markt zeigt Chancen – hat aber auch Schwächen
Der Onlinekunstmarkt, so zeigt die Untersuchung, verdrängt traditionelle Galerien und Auktionshäuser nicht. Vielmehr lässt sich von einer Koexistenz sprechen, da 56% der Befragten weiterhin den konventionellen Kauf bevorzugen, und nur eine Minderheit von 10% Kunst lieber online bezieht. Die größte Herausforderung des Onlinehandels ist, dass viele Käufer den Gegenstand eigenhändig inspizieren möchten. 82% sehen deshalb hier auch den größten Nachteil beim Onlinekauf von Kunst. Eine mögliche Lösung: 94% der Befragten würden mehr und detailliertere Informationen zu den angebotenen Objekten und Authentizitätszertifikate begrüßen. Das Vertrauen in den Onlinekunsthandel würde so für 84% gestärkt.

Die Chancen im Onlinekunstmarkt haben auch die großen Onlineanbieter erkannt: Der Internetriese Amazon stieg 2013 mit seinem Angebot „Amazon Art“ in den Markt ein. Berichten zufolge plant auch eBay eine konkurrierende Onlineplattform für Kunst und Sammlerstücke. Der signifikante Anstieg der Investitionen in Plattformen wie Paddle8, Artsy und Artspace zeigt das fortlaufende Vertrauen der Investoren und den Glauben an ein langfristiges Potential dieser Geschäfte.

„Der Onlinekunstmarkt entwickelt sich rapide. Die Unternehmen haben ein Geschäftsmodell entwickelt, das alle Arten von Sammlern anspricht: Neueinsteiger ebenso wie erfahrene Kunstkenner. Für traditionelle Galerien und Aktionshäuser eröffnet sich hier die Möglichkeit, bereits erworbene Fähigkeiten für das neue Online-Geschäft zu nutzen. Es bleibt aber abzuwarten, inwieweit dies auch gelingt und wie dies ihre Geschäfte beeinflussen wird“, so Robert Read.

Die Studie untersuchte die Trends im Kunstkauf zum einen auf den Onlineplattformen Auctionata, Paddle8, 1stdbis, Artspace, Artsy, Artuner und Artfinder. Auch klassische Auktionshäuser, die zusätzlich Onlinehandel anbieten, etwa Christie´s und Sotheby´s wurden mit einbezogen.

Über den Hiscox Online Art Trade Report 2014
Der Hiscox Online Art Trade Report 2014 ist der zweite Bericht seiner Art. Schon letztes Jahr untersuchte der Online Art Trade Report, wie Sammler unterschiedliche Arten von Kunst ‚unbesehen‘ kaufen – sowohl in traditionellen Auktionshäusern, als auch auf reinen Onlineplattformen. Der diesjährige Bericht beschäftigt sich vor allem mit den Trends beim unmittelbaren Kunstkauf auf verschiedenen Typen von Onlineplattformen. Dies umfasst sowohl klassische Galerien und Auktionshäuser, die auch online verkaufen (´bricks and clicks`), als auch reine Onlineplattformen (´click and buy´). Die Studie untersucht, was Personen kaufen, wie viel sie auf diesem Weg ausgeben und bestehende Markthindernisse. Kunstkäufer wurden zudem gefragt, welche Veränderungen vorgenommen oder Dienstleistungen angeboten werden könnten, um das Vertrauen gegenüber Onlinekäufen unter neuen und bestehenden Sammlern zu stärken.

Die Untersuchung wurde von der auf Kunstmarktanalysen spezialisierte Firma ArtTactic zwischen Dezember 2013 und Februar 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 506 internationalen Kunstkäufern (befragt mittels der Kundenmailingliste von ArtTactic, Twitter und Facebook). Die meisten Umfrageteilnehmer aus dem letzten Jahr nahmen auch an der diesjährigen Befragung teil. Die Stichprobe wurde jedoch gezielt um junge Kunstkäufern erweitert (42% der gesamten Stichprobe).

Download Pressemeldung (pdf)

Download Hiscox Online Art Trade report (pdf)

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