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Cybertatort Krankenhaus – Kommentar von Cyber-Experte Ole Sieverding

München (3. März 2016) – In den vergangenen Wochen meldeten mehrere Krankenhäuser vor allem aus Nordrhein-Westfalen Cyberangriffe auf ihre IT-Systeme. Der grassierende Kryptotrojaner, der sich als Rechnung im Email Anhang tarnt, verschlüsselt beim Öffnen alle vom infizierten Computer aus erreichbaren Dateien – unter Umständen auch gemeinschaftliche Netzwerkfestplatten und Cloud-Speicherdienste. Für die vermeintliche Entschlüsselung wird ein Lösegeld in Bitcoins verlangt. Ein derartiger Angriff führte nun bei einer der betroffenen Kliniken dazu, dass geplante Operationen teils nicht stattfanden und Patientendaten sowie die klinische Dokumentation nicht mehr verfügbar waren.

Ole Sieverding, Cyber-Experte beim Spezialversicherer Hiscox, kommentiert: „Kliniken und Arztpraxen werden durch die fortschreitende Digitalisierung zunehmend von ihrer IT abhängig. Zum Beispiel wird die Anamnese häufig nur noch elektronisch und nicht mehr in einer physischen Akte dokumentiert. Der Geschäftsbetrieb basiert auf den digitalen, sensiblen Patientendaten, wie Medikation, Krankheitsbildern oder schlicht der Krankenversicherungsnummer. Gerade Arztpraxen sind ein sensibles Ziel für Cyberkriminelle. Sie sind meist gar nicht oder nur schlecht auf den Ernstfall vorbereitet und können spontan nicht auf eigene IT-Profis zurückgreifen, sodass sie Back-Ups, sofern vorhanden, nur mühsam wiederherstellen und so eine rasche Wiederaufnahme der Betriebssysteme kaum bewerkstelligen können. Die Kosten eines Cyberschadens nehmen somit für kleine Betriebe schnell existenzbedrohende Ausmaße an. Sie müssen auf externe Dienstleister zugreifen und haben häufig keine ausreichende Datensicherung. Eine Cyberversicherung ist daher auch im Gesundheitswesen sehr sinnvoll und eine zusätzliche Schutzmaßnahme. Neben der Kostenübernahme für die Schäden beinhalten passende Policen etwa auch die unmittelbare Unterstützung durch IT-Experten, um die Auswirkungen einer Attacke auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten.“

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