Hiscox Online Art Trade Report 2017

Traditionelle Auktionshäuser auf der Online-Überholspur

Die fünfte Auflage des Hiscox Online Art Trade Reports zeigt: Während die globale Nachfrage nach Kunst weiter rückläufig ist, wächst der Umsatz im Online-Kunstmarkt anhalten. So belief sich der Umsatz im globalen Online-Kunstmarkt 2016 auf 3,75 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2015: 3,27 Milliarden US-Dollar). Damit stellte der Online-Kunstmarkt 2016 8,4 Prozent am Gesamtkunstmarkt (2015: 7,4 Prozent). Auch traditionelle Auktionshäuser wie Sotheby’s oder Christie’s gehen den „Online-Trend“ mit. Sie verlagern ihr Angebot zunehmend ins Netz und konnten über diesen Kanal in 2016 zweistellige Umsatzzuwächse erzielen.

Kundenskepsis als Wachstumshindernis

Um das Online-Wachstumspotential in den kommenden Jahren voll ausschöpfen zu können, muss auf Händlerseite jedoch noch viel Überzeugungsarbeit geleistet und die nötigen Strukturen für einen sicheren Kauf geschaffen werden. Denn viele potentielle Kunden bleiben skeptisch: 51 Prozent der befragten Kunstkäufer geben an, noch nie online Kunst erworben zu haben – weil sie befürchten, dass Werke in der Realität anders aussehen, sie die Kunstwerke nicht begutachten können oder Angst vor Fälschungen haben. Für die renommierten Auktionshäuser mit Online-Kanal wie auch die rein auf den Onlinevertrieb spezialisierten Kunsthändler stellt sich also gleichermaßen die Herausforderung, die Zweifel der Kunden in Bezug auf die digitale „Hürde“ auszuräumen und vertrauenswürdige Online-Kaufoptionen zu schaffen.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Ergebnissen des Hiscox Online Art Trade Report 2017 finden sich unter https://www.hiscox.de/online-art-trade-report-2017.

 

Über den Hiscox Online Art Trade Report 2017
Die Ergebnisse des Hiscox Online Art Trade Report 2017 basieren auf den Antworten von 758 internationalen Kunstkäufern (befragt mittels der Kundenmailingliste von ArtTactic, Twitter und Facebook). Die Untersuchung wurde von der auf Kunstmarktanalysen spezialisierten Firma ArtTactic zwischen Januar und Februar 2017 durchgeführt.