5 Minuten mit …

… Robert Dietrich, Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland

Robert Dietrich ist seit 1997 bei Hiscox. Anfangs noch als Underwriting Manager im Privat- und Geschäftskundenbereich, verbrachte er 2005 ein Jahr bei Hiscox in London und war dort als Leiter von strategischen Spezialprojekten eingesetzt. 2007 wurde er zum Deutschlandchef ernannt. Seit Sommer 2012 ist er Partner.

Willkommen, Herr Dietrich, zu unserem ersten Gespräch der Reihe „5 Minuten mit …“. Lassen Sie uns direkt einsteigen:
20 Jahre Hiscox Deutschland – und Sie sind auch schon fast so lange dabei. Erzählen Sie uns von Ihren Anfängen bei Hiscox.

Hiscox hatte gerade seine ersten Niederlassungen außerhalb von London eröffnet, darunter auch München. Zwei Jahre später als Underwriter in München das Geschäft mit aufzubauen, war für mich eine spannende und herausfordernde Aufgabe. Diese Zeit war sehr lehrreich, wenn auch arbeitsintensiv. Es herrschte eine ganz besondere Start-up Energie. Die Möglichkeit, ein Unternehmen mitzugestalten, bietet sich nicht allzu oft – und es war genau die richtige Entscheidung. Die Grundlage für die deutsche Niederlassung wurde von der Muttergesellschaft gelegt und die sehr klaren Werte wurden stark von Robert Hiscox beeinflusst. Die Aussage, dass wir auch in schwierigen Zeiten in Deutschland bleiben, hat sich immer bewahrheitet. Kaum zu glauben, dass nun 20 Jahre vergangen sind. Trotzdem habe ich immer noch das Gefühl, dass wir gerade erst am Anfang unserer Geschichte stehen.

Was ist für Sie derzeit der spannendste Aufgabenbereich als Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland?

Ich habe häufig die Gelegenheit mit interessanten Persönlichkeiten – aus unserem Unternehmen und von außerhalb – über die Veränderungen in unserer Branche zu diskutieren, um die Chancen und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen.

Besonders freut es mich zu sehen, wie sich die nächsten Generationen der Hiscox-Kollegen entwickeln, engagiert mitarbeiten und so jeder unsere Geschichte mitgestaltet. Ich versuche mich bei dieser Weiterentwicklung stark einzubringen, sei es als Mentor oder um Raum für Neues zu schaffen.

Der ständige Austausch mit unseren Partnern liegt mir besonders am Herzen. Ich möchte gerne aus erster Hand die Herausforderungen und Ziele verstehen, um möglichst passende Hiscox-Lösungen zu schaffen. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Wege, um zu erleben, wie innovativ und nah Hiscox am Geschehen sein kann – denn wir haben den für uns typischen Pioniergeist bis heute nicht verloren.

Und wie schalten Sie nach einem langen Arbeitstag am besten ab?

Den Kopf frei bekomme ich am besten mit Sport. Beim Tennis muss man absolut fokussiert sein, sonst trifft man keinen Ball. Das kommt leider noch zu häufig vor – aber ich versuche mich dann zu disziplinieren. Es überrascht mich immer wieder, welche guten Ideen nach einem Spiel fließen. Aber auch die Zeit mit meiner Familie ist sehr wichtig für mich und hilft mir, wieder Energie zu tanken.
Mit vier Kindern muss man natürlich auch Fragen beantworten, was man denn tagsüber so gemacht hat. Das hilft der eigenen Reflexion, aber auch bei der einfachen Begründung, warum unsere Kunden uns Geld zahlen sollten. Ich hatte beispielsweise erst kürzlich ein sehr interessantes Gespräch mit meiner 10-jährigen Tochter zum Thema Cyber-Kriminalität und sie eröffnete mir damit einen ganz neuen Blickwinkel.

Vielen Dank für das Interview!