Gründer brauchen für den Schritt in die Selbstständigkeit mehr als nur Mut: Um erfolgreich zu gründen, benötigen Neu-Unternehmer einen guten Plan, die richtigen Kontakte, das richtige Selbstmanagement und möglichst auch einige Reserven für die Anfangszeit.

Wenn Sie mit ihrem neuen Unternehmen an den Start gehen,

…und vieles mehr. Auf Unternehmensgründer kommt gerade in den ersten Wochen und Monaten ein riesiger Berg an Arbeit zu und viele grundlegende Entscheidungen müssen getroffen werden, um die Weichen für einen erfolgreichen Start zu stellen. Wir haben in einem umfassenden Kompendium viele Tipps für Gründer und Selbstständige zusammengestellt.

Mann springt von einem Gebäude auf ein anderes. Symbolisiert: Gründer müssen einen mutigen Schritt machen.

Immer weniger Menschen gründen ein eigenes Unternehmen

Doch wie steht es um das Gründungsgeschehen in Deutschland? Aktuelle Zahlen von der Förderbank KfW legen auf den ersten Blick nahe, dass immer weniger Menschen in Deutschland ein eigenes Unternehmen gründen möchten. Denn laut KfW-Gründungsmonitor 2016 hat die Anzahl der Gründungen hierzulande einen Tiefpunkt erreicht. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich laut KfW auf die Zahl der Unternehmensgründer aus: Sie sank im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent und liegt jetzt auf dem bisher tiefsten Stand von 672.000 Personen.

Der Arbeitsmarkt läuft: Weniger Gründungen aus der Not heraus

Besonders stark zurückgegangen ist die Zahl sogenannter Notgründern (minus 28 %). Der Grund: Die Jobchancen und damit die Aussicht auf eine Anstellung seien so gut wie lange nicht.

Digitale Gründer schaffen mehr als ein Fünftel der neuen Unternehmen

Weniger stark zurückgegangen ist die Zahl der „Chancengründer“, also der Personen, die nicht „aus der Not heraus“ gründen. Die Zahl „innovativer Gründer“ legte sogar um 6 % zu. Erstmals hat die KfW explizit „digitale Gründer“ erfasst: Sie sind für mehr als 20 Prozent der Gründungen verantwortlich.

„Digitale Gründer suchen häufiger als andere Gründer den internationalen Wettbewerb – und sind daher eine treibende Kraft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“,

so die KfW in ihrer Veröffentlichung.

Für die deutsche Volkswirtschaft sei dies eine gute Nachricht.

12 Prozent der digitalen Gründer bieten eine überregionale Marktneuheit

12 Prozent der digitalen Gründer gaben an, dass ihr Angebot eine überregionale Marktneuheit sei, weil es das Angebot zumindest in Deutschland noch nicht gab. Mehr Innovation bedeutet laut KfW jedoch auch mehr Bedarf an Anschlussfinanzierungen. Zudem sollten sich Gründer, die innovative Produkte vermarkten möchten, mit Schutz- und Patentrechten befassen. Auch ein detailliert definierter Marketingplan empfiehlt sich.

Für die nächste Ausgabe ihres Gründungsmonitors erwartet die KfW wieder eine Zunahme der Gründungstätigkeit. Das lege die 2016 gestiegene Zahl der Gründungsplaner nahe.

Optimistisch in die Zukunft

Unternehmensgründer brauchen viel Energie, Ausdauer und eine gesunde Portion Mut, um ihren Traum zu verwirklichen. Und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – blicken sie optimistisch in die Zukunft, wie unser DNA of an Entrepreneur Report 2016 zeigt. Ganze 65% der deutschen Kleinunternehmer rechnen demnach mit einer Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.

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Selbstständigkeit bedeutet auch: Angst und Sorgen.