Unser Gastautor und Oldtimer-Liebhaber Jochen Heinlein war im Juni und Juli fleißig unterwegs: Mit seinem MG Midget von 1974 nahm er unter anderem am Internationalen Spridget-Treffen teil und bewältigte 1163 Kilometer auf eigener Achse. Auch die Wertungsprüfungen erforderten volle Konzentration!

12. Internationales Spridget-Treffen | 15.-18.06.2017

Jochen Heinlein mit seinem MG Midget beim Spridget-Treffen.Mitte Juni trafen sich im Bergischen Land mehr als 80 Liebhaber der historischen Sportwägen Austin Healey Sprite und MG Midget (= Spridget). Mit ihren Fahrzeugen meisterten die Teilnehmer die zweitägige Tour mit den Tagesetappen zu jeweils 160 Kilometern.

Am ersten Tag erkundeten die Fahrer, mit dem Roadbook gewappnet, den südlichen Teil des Bergischen Landes. Am zweiten Tag führte die Route in den nördlichen Teil.

Vor Abreise der Teilnehmer am dritten Tag durfte jedoch ein Besuch beim bekannten Oldtimer-Treffen in Burscheid-Hilgen nicht fehlen.

Jochen Heinlein mit seiner Frau Annemarie (vorne) im MG Midget on Tour.So waren für den MG Midget insgesamt 1163 Kilometer auf eigener Achse zu bewältigen! Nur einmal hatte das Fahrzeug Vergaserprobleme, da die Schwimmer hängten und das Benzin gefährlich auf den Krümmer tropfte. Dies konnte aber innerhalb von zwei Stunden repariert werden.

 

Nordbayerischer ADAC Pokal | 18.06. 2017

Bei grandiosem Wetter kamen Oldtimer-Fans mit 21 historischen Fahrzeugen und 7 Motorrädern nach Lauf an der Pegnitz, um am Nordbayerischen Rennen um den ADAC Pokal mit der bekannten Startprüfung teilzunehmen. Auch bei dieser Fahrt hatten es die Wertungsprüfungen für die Motorsportler in sich – zum Beispiel mussten sie möglichst präzise einen Seitenabstand von 40cm und einen Abstand nach vorne zu einem Gatter von 50cm anfahren. Strafpunkte konnten oft nicht vermieden werden.

Nach 110 Kilometern Fahrt und der letzten Prüfung – dem Überfahren eines Hupenknopfes – wurden die Fahrer im Ziel auf dem Marktplatz von Laufen kräftig von den Zuschauern bejubelt.

19. Hofer ADAC Schnauferl-Fahrt | 01.07.2017

Alle Bilder: © privat

Am 1. Juli jährte sich die Hofer Schnauferl-Fahrt des ADAC zum 19. Mal. Zahlreiche Besucher in der Fußgängerzone verfolgten den Start des Autokorsos aus der Hofer Altstadt. Stundenlanges Regenwetter war für die 50 Teilnehmer dabei kein Vergnügen.

Besonders die Cabrio-Fahrer hatten mit dem Wetter zu kämpfen und ihre Scheibenwischer kamen nicht zur Ruhe. Die Schnauferl-Fahrt führte die Rennsport-Liebhaber durch Wölbattendorf, Marxgrün und über Döbra nach Wüstenselbitz zur Mittagsrast.

Immer wieder waren Prüfungen zu bewältigen: Unter anderem mussten die Teilnehmer schätzen, wie lang die gesteckte Strecke ist und wie viele Radumdrehungen dafür nötig sind. Auch passierten die Motorsportler auf ihrer Fahrt stille Kontrollen – wenn sie diese entdeckten, erhielten sie einen Stempel in ihre Bordkarte. Für die Rückfahrt ins Ziel blitzte dann doch noch die Sonne hervor und sorgte für einen schönen Abschluss bei der Siegerehrung. Hier kristallisierten sich die Fahrer vom MSC Fränkische Schweiz als Klassensieger heraus und auch ich durfte mich über einen Pokal freuen!

Gastautor

Jochen Heinlein
kommt aus Neustadt bei Coburg und ist Mitglied im MSC Fränkische Schweiz. Im Sommer nimmt er mit seiner Frau Annemarie häufig an Motorsportveranstaltungen teil. Mit Erfolg: Das Foto zeigt ihn hier mit einem Pokal für den fünften Platz bei der 19. Hofer ADAC Schnauferl-Fahrt.