Nur 27 Prozent der deutschen Unternehmen schätzen sich selbst als völlständig oder nahezu vollständig digitalisiert ein. Mit 71 Prozent digital entwickelter Firmen steht die ITK-Branche erwartungsgemäß am besten da. Die Bauwirtschaft ist mit 16 Prozent am schwächsten digitalisiert. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags unter 1.849 Unternehmen.

Alle Branchen sind dabei in ähnlichem Ausmaß vom digitalen Trend erfasst: 94% aller Befragten geben an, dass die zunehmende Digitalisierung die eigenen Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst. Unser Experte Andreas Sperber gibt zu bedenken: „Völlig unabhängig von der eigenen Branche müssen Unternehmen sich der allgegenwärtigen Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stellen. Wer jetzt den digitalen Anschluss verpasst, bekommt in Zukunft Probleme.“

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

„Die Angst insbesondere kleiner und mitteständischer Unternehmen vor einer digitalen Neuaufstellung ist völlig nachvollziehbar. Denn neben den Risiken, die jede Umstrukturierung des eigenen Geschäfts birgt, fühlen sich viele Unternehmen mit dem weiten Feld digitaler Risiken schnell überfordert: Datenverlust, Hackerangriffe, Urheberrechtsprobleme und vieles mehr“, sagt Andreas Sperber und empfiehlt: „Beim Thema Digitalisierung ist es für Unternehmen jeder Couleur absolut essentiell, sich professionelle Unterstützung von außen zu holen. Branchenverbände und staatliche Informationsstellen stehen beratend zur Seite, Spezialdienstleister helfen bei der Umsetzung und Versicherungen stehen bereit für den Fall des Falles.“