Für das Jahr 2016 stehen über 170 Gründerwettbewerbe an. Doch wie kann man – als Start-up –  vom ausgelobten Preisgeld sowie den Sachpreisen eine ordentliche Scheibe abbekommen? Es kann sich wirklich lohnen mitzumachen. Die Teilnahme an einem Gründerwettbewerb kann ein Start-up in vielerlei Hinsicht weiterbringen. Junge Gründer brauchen Anerkennung und Wertschätzung, die sie bei einem Wettbewerb bekommen können. Sowie Selbstbewusstsein für das weitere Handeln, denn es wird immer mal auch gute Kritikpunkte geben.

Gründerwettbewerbe regional oder bundesweit?

Es gibt aktuell etwas mehr regional orientierte Gründerwettbewerbe als bundesweite Ausschreibungen.

38 % der Wettbewerbe riefen letztes Jahr überregional zur Teilnahme auf, während sich 90 der 145 Wettbewerbe an Gründer und Start-ups aus einem bestimmten Bundesland richteten. Dabei lag Bayern mit 15 Wettbewerben an der Spitze, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Doch wie findet man die passenden Gründerwettbewerbe? Dazu später mehr. Erstmal schauen wir uns an, warum man an einem Gründerwettbewerb teilnehmen sollte.

Geschäftsidee prüfen

Wenn man als Start-up die eigene Geschäftsidee auf den Prüfstand – also in den Gründerwettbewerb – schickt, kann das zu wertvollen Erkenntnissen führen. Denn eine Präsentation des Start-ups ist nicht nur für einen Wettbewerb wichtig, sondern auch für die Außenwahrnehmung und die Akzeptanz beim zukünftigen Kunden. Wichtig natürlich auch, dass sich alles rechnet. Darauf legen Investoren in erste Linie sicherlich noch viel mehr Wert als das primär produktbegeisterte Start-up.

Kein Business ohne Businessplan

Businessplan Start-upsIst das Geschäft anfangs auch noch so klein, es muss sich rechnen. Es muss in sich plausibel wirken und funktionieren. Durch die Aufstellung eines Businessplans werden auch die besonders kreativen Start-ups geerdet. Vielleicht bringt das „Durchrechnen“ auch ganz neue Erkenntnisse dabei, wie und wo Geld eingespart werden könnte oder an welchen Stellen sogar noch zusätzliches Geld in bessere Marketingmaßnahmen oder ähnliches gesteckt werden sollte.

Gut ist eben auch, wenn nicht nur der eigene Steuerberater über den Businessplan schaut, sondern zusätzlich noch Experten, die aus verschiedenen Sichtweisen beurteilen, kritisieren und loben.

Der erste Auftritt vor Publikum

Klammheimlich starten und schauen, ob es irgendwie läuft? Bei einem Gründerwettbewerb ticken die Uhren ein wenig anders. Man tritt in die Businesswelt hinaus und präsentiert sein Unternehmen. Die Gewinner eines Gründerwettbewerbs profitieren darüber hinaus von einer medialen Aufmerksamkeit.

Preise für Start-ups

Auch weitere Preise, die manchmal ausgelobt werden – neben den jeweils interessanten Preisgeldern – sind quasi Gold wert.

Attraktive Medienleistungen, kostenfreie Büroräume oder Coachings zur Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsidee zählen dazu. Workshops, Seminare und teilweise ein Zugang zu einem exklusiven Netzwerk dürfte attraktiv für die Gründer von Start-ups sein. Netzwerken ist ja nie verkehrt, neue Kontakte zu knüpfen immer wichtig.

Geschäftliche Risiken von Start-ups

Wer weiß Bescheid darüber, was Start-ups für Absicherungen benötigen? Da braucht man als Gründer eine gute Beratung. Und vor allen Dingen keine Vertragspamphlete, die seitenlang über Ausschlüsse informieren. Wenn man sogar noch einen Gründer-Rabatt bekommt, ist das schon nicht schlecht. Noch besser, wenn man dabei auch sicher sein kann, einen verlässlichen Ansprechpartner in Versicherungsfragen speziell für Start-ups zu haben. Schon vor dem ersten Schadenfall. Und erst recht, wenn einer eintritt.

Über einer halben Million Kleinunternehmer steht Hiscox weltweit zur Seite, wenn es um die Absicherung von geschäftlichen Risiken geht. Das kommt nicht von allein. Hiscox analysiert aktuelle Trends im Unternehmertum im jährlichen „DNA of an Entrepreneur Report“. So kommen die maßgeschneiderten Produkte und Dienstleistungen zustande, die auch wirklich einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Das PDF zeigt mehr: DNA of an Entrepreneur Report

Studie über Gründerwettbewerbe

Gründerwettbewerb Studie Start-upsBevor man an einem Gründerwettbewerb teilnimmt, muss man sich damit beschäftigen, was man für die Teilnahme tun kann, tun muss und tun sollte. Stimmen die Parameter, passt der Wettbewerb zu einem und gibt es Chancen zu gewinnen?

Genau 145 Gründerwettbewerbe, bei denen innovative Start-ups um die begehrten Auszeichnungen wetteiferten, hat Für-Gründer.de für seine Studie analysiert. Als Hauptpartner der Studie möchte Hiscox dazu beitragen, die Innovationskraft in Deutschland weiter zu stärken.

Ein paar Zahlen zu der Studie aller untersuchten Gründerwettbewerbe vom vergangenen Jahr:

  • Höchstes Einzelpreisgeld liegt bei 50.000 Euro.
  • Insgesamt wurden 2015 in Deutschland 2,9 Millionen Euro vergeben.
  • 944 verschiedene Auszeichnungen wurden an 810 Start-ups verliehen.
  • Spitzenreiter: Energie-Start-up Membrasenz erhielt verschiedene Preisgelder in Höhe von 71.000 Euro.
  • Die 25 höchst prämierten Start-ups kamen insgesamt auf 851.000 Euro – also im Schnitt 34.000 Euro.

Alle Gründerwettbewerbe in der Übersicht

Es gibt Ideenwettbewerb, Businessplanwettbewerbe, Gründer- sowie Innovationspreise. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Die gesamte Publikation mit sämtlichen Studienergebnissen und der Auflistung aller Wettbewerbe können Sie sich auf Für-Gründer.de herunterladen unter www.fuer-gruender.de/gruenderwettbewerbe. Das PDF findet man unter „Download der Publikation“.

Schauen Sie sich im PDF die Top 50 Start-ups des Jahres 2015 an. Hier ist auch ein Wettbewerbs-Leitfaden enthalten. Ab Seite 57 finden Sie alle bekannten Wettbewerbe für Gründer und Start-ups.

Sagen Sie Bescheid …

wenn Sie vorhaben, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das Hiscox Blog ist für besonders innovative Geschäftsideen zu begeistern und freut sich über spannende Gründergeschichten (Kontakt).

Viel Erfolg allen Start-ups!

Den Start-ups des Jahres 2015 wünschen wir weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf ebenso spannende Preisträger im Jahr 2016.

 

Nicole Y. JodeleitAutorin dieses Beitrags:

Nicole Y. Jodeleit ist Freiberuflerin für Online-Kommunikation und schreibt auf verschiedenen Corporate Blogs über unterschiedliche Themen. Auf dem eigenen Blog Auto-Diva hat sie ihr Interesse für Autos und Technik zur Passion gemacht.