Jedes Projekt birgt gewisse Risiken. Je nach Thema, Branche und Größe des Projektes können diese unterschiedlich sein. Manche Risiken sind planbar und beeinflussbar, manche nicht. Daher muss die Projektleitung dafür sorgen, dass die Risiken frühzeitig erkannt und Maßnahmen entwickelt werden.

10 mögliche Risiken in einem Projekt:

  • Terminprobleme
  • Fehler durch Nachlässigkeit
  • Änderungen im Projektumfang
  • Kostenabweichung
  • Ressourcenengpässe z.B. durch Mitarbeiterausfall
  • Neue Gesetzgebungen während des Projektes
  • Umweltrisiken wie z.B. das Wetter oder ein Stromausfall
  • Markt- und Wettbewerbsentwicklungen
  • Konflikte in der Projektgruppe
  • Fehlende Akzeptanz in der Anwendergruppe/beim Kunden
  • Fehlende Kenntnisse, Fachwissen

Risiken erkennen und damit umgehen

Wichtig für den Erfolg eines Projektes ist daher ein gutes Risikomanagement, zu dem auch die Risikoerkennung gehört. Welche Risiken gibt es in unserem Projekt? Wie Wahrscheinlich ist das Risiko? Was für einen Schaden würde es anrichten?

Projektrisiken erkennen:

  • Stärken-Schwächen-Analyse im Projektteam
  • Analyse von Dokumenten, Plänen und Verträgen
  • Projektpläne wie Zeit- und Ressourcenpläne erstellen und mit dem Projektteam diskutieren
  • Vor-Ort-Analyse und Planung
  • Abklärung rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Fachwissen einholen

Der Umgang mit Risiken:

  • Risiken definieren und einschätzen
  • Gegenmaßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung bzw. einen Notfallplan entwickeln
  • für wiederkehrende Arbeitsabläufe Checklisten und Arbeitsanweisungen erstellen
  • Kontrolle und Anpassung der Pläne durch die Projektleitung während des gesamten Projektes
  • ausreichende Vorbereitungs-, Test- und Roll-Out-Phasen einplanen
  • realistische Zeit- und Ressourcenplanung (im Team, durch Gespräche mit Experten, durch Recherchen)