Realitätscheck: Risiken für IT-Dienstleister

Scheinselbstständigkeit

Vielen IT-Dienstleistern mangelt es an Bewusstsein über ihre IT-Risiken – dies ist eine der Erkenntnisse der repräsentativen Hiscox IT-Umfrage. Zudem offenbart die Umfrage, dass vor allem bei kleinen IT-Dienstleistern eklatante Versicherungslücken bestehen. Welche IT-Risiken aktuell erheblich unterschätzt werden, welcher Mythos sich als unwahr herausstellt und wie Sie sich optimal schützen können, erfahren Sie in unserem Realitätscheck: Risiken für IT-Dienstleister.

Mehr IT-Aufträge – mangelndes Bewusstsein über IT-Risiken

Zunächst die gute Nachricht: 41% der befragten Unternehmen gaben in der aktuellen Hiscox IT-Studie an, seit Beginn der Corona-Krise mehr Aufträge zu verzeichnen; 39% zählen sich sogar zu den Gewinnern der Corona-Krise. In Sachen Risikowahrnehmung gehen allerdings Einschätzung und Realität auseinander. Dabei sind die Themen IT-Risiken bzw. IT-Unternehmen & Risiken für jeden IT-Dienstleister äußerst relevant. Denn vom App- oder Datenbankentwickler über den SAP-Berater bis zum Netzwerk-Spezialisten: Unabhängig vom speziellen Bereich, tragen IT-Dienstleister zahlreiche Risiken. IT-Projekte laufen nicht immer rund – bereits kleine Unachtsamkeiten oder Fehlplanungen können hohe Schadenersatzforderungen verursachen.

Mythos: Hauptursache für IT-Schäden sind fehlerhafte Hard- und Software

Viele Unternehmen bringen digitale Risiken rein mit technischen Fehlern in Verbindung, demnach lautet ein weit verbreiteter Mythos: „Hauptursache für IT-Schadenfälle sind Fehler an Hard- und Software.“ Dass diese Meinung falsch ist, zeigt ein Blick in die Hiscox Schadenstatistik: Ursache Nummer 1 für IT-Schäden sind Verzögerungsschäden. Diese resultieren unter anderem durch mangelnde Absprachen zwischen IT-Dienstleister und Auftraggeber, menschliche Fehler oder Unvorhersehbarkeiten des Geschäftsalltags, wie wenn etwa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter plötzlich krankheitsbedingt ausfallen.

Risiken IT-Dienstleister: Realität und Wahrnehmung klaffen auseinander

Laut Hiscox IT-Studie zählt nur ein Drittel der Befragten Projektverzug, -ausfall oder -abbruch zu den kritischen Risiken. IT-Unternehmen sahen außerdem Datenverlust beim Kunden durch Programmierfehler als wenig bedrohend. Dieses Szenario belegt allerdings Platz 2 der Ursachen für IT-Schadenfälle.

IT-Risiken im Vorfeld reduzieren

Als Experte für die Absicherung von IT-Dienstleistern und Unternehmen sind wir im engen Austausch mit unseren Kunden und haben in Gesprächen weitere gängige Schadenursachen identifiziert. Lernen Sie aus den Fehlern anderer und beachten Sie beim nächsten Projekt diese Punkte, um bereits im Vorfeld gängige IT-Risiken zu minimieren.

Weitere Risiken bei IT-Projekten – und wie Sie diese vermeiden

1. Zu enge Deadlines

Hierdurch entstehen oftmals die stark unterschätzten Verzugsschäden. Sie gehören zu den größten IT-Risiken und sind bei Hiscox die am häufigsten gemeldeten Schadenfälle.

2. Ungenaue Absprachen

Leistungen und Deadlines werden häufig nicht genau definiert und erhöhen somit die Risiken. IT-Dienstleister sollten daher auf exakte Leistungsvereinbarungen achten. Kommt spontan noch Mehrarbeit hinzu, sollte die Verlegung der Deadline mit dem Auftraggeber abgestimmt werden.

3. Globalisierung

Auch die Globalisierung spielt eine Rolle für die Risiken. IT-Dienstleister aus Deutschland ne

IT-Risiken reduzieren mit der Hiscox Business Academy

In der Hiscox Business Academy finden Hiscox Kunden außerdem zahlreiche weitere, nützliche Informationen – auch zur Minimierung ihrer Risiken. IT-Dienstleister profitieren beispielsweise von E-Learning und exklusiven Webinaren. Speaker der Webinare sind anerkannten Experten des jeweiligen Gebiets. Darüber hinaus gibt es Trainingsvideos, Business-Tools und rechtssichere Vorlagen. Ein weiteres Highlight: Das Versicherungssiegel zum Download. Damit zeigen Sie Ihrem Auftraggeber, dass sie richtig abgesichert sind.

Risiken IT-Dienstleister: Passgenaue Absicherung ist wichtig

Je nach Bereich und genauer Tätigkeit unterscheiden sich die IT-Risiken. Deshalb bieten wir von Hiscox eine IT-Versicherung mit offener Deckung: Egal ob Sie im Bereich Entwicklung, Anwendung oder Beratung arbeiten – Hiscox sichert Sie branchenspezifisch ab. Die Versicherung ist modular aufgebaut und passt sich so ganz Ihren Bedürfnissen an. Zum Beispiel: Kombinieren Sie das Basismodul IT-Berufshaftpflicht mit einer Betriebshaftpflicht. Den Unterschied zwischen den beiden Versicherungen erfahren Sie in unserem Blogbeitrag “Wo liegt der Unterschied zwischen Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflicht?”.

Weiterer Lesetipp: Ein anderer Versicherungsmythos, dem man häufig begegnet, besagt, dass IT- und Cyber-Versicherung das gleiche wären. Was steckt dahinter? Unsere Hiscox Cyber-Expertin erklärt die Unterschiede.

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Risiken IT-Projekte: Über die Hiscox IT-Umfrage 2021

Im September 2021 hat techconsult / Heise Group im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox eine repräsentative Umfrage unter insgesamt 205 Entscheidern von IT-Dienstleistern bis 499 Mitarbeitende aus ganz Deutschland durchgeführt. Themen waren die aktuellen Lage sowie Chancen und Risiken. IT-Dienstleister wurden zudem zu ihren Absicherungen befragt. Die Hiscox IT-Umfrage wurde am 21. Oktober 2021 veröffentlicht.