Für Gründer gehört zum Schritt in die Selbstständigkeit in den meisten Fällen auch eine eigene Webseite. Das Web 2.0 hat es uns ermöglicht, dass auch nicht IT-ler eine Webseite leicht erstellen können. Dabei gibt es zahlreiche Wege und  Baukastensysteme, mit denen eine eigene Internetseite erstellt werden kann. Welches der richtige Weg ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Was ist das Ziel Ihrer Website und was muss sie leisten?
  • Wie professionell oder individuell muss Ihre Website sein?
  • Haben Sie die Zeit für die Erstellung und Pflege Ihrer Website?
  • Haben Sie eine Affinität zum Internet, zu Gestaltungsthemen und zum Schreiben von Texten?
  • Welches Budget haben Sie zur Verfügung?

Je mehr Ihre Website bieten soll, desto mehr spricht für die Profi-Variante. Auch eine gute Platzierung bei Google (SEO/Suchmaschinenoptimierung) bekommen Sie, je nach Branche, ohne die Unterstützung von einem Fachmann nur schwer hin. Alternativ können Sie sich Ihre Website auf Basis eines Content-Management-Systems wie Contao, WordPress, Joomla oder Typo3 erstellen lassen. Mit einer anschließenden Schulung können Sie die Pflege Ihrer Website und einige Erweiterungen dann selbst vornehmen.

Welches Baukastensystem ist das richtige?

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der bekanntesten Systeme. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile – je nach Anspruch an Ihre Website ist das eine oder das andere System besser. Die Templates (Seiten-Vorlagen) der jeweiligen Systeme sind im Übrigen auch für mobile Endgeräte optimiert.

  • Jimdo: über 130 Templates, die umfangreich individualisiert und erweitert werden können, sehr einfache Bedienung – auch über iPad und iPhone, Shop-Funktion, SEO-Assistent, deutschsprachiger Support, diverse Tutorials zur Website-Gestaltung etc.
  • Weebly: über 100 Templates, modernes Design, viele Erweiterungsmöglichkeiten, Video- und Musikplayer, SEO-Assistent, Newsletter-Funktionen etc.
  • Wix: HTML5, über 100 Templates in gutem Design, viele Erweiterungsmöglichkeiten, SEO-Assistent, Newsletter-Funktionen etc.
  • Webnode: über 130 Templates, auch für mehrsprachige Seiten geeignet, viele Erweiterungsmöglichkeiten, SEO-Assistent, Newsletter-Funktionen etc. (die Testversion entspricht dem Premium-Paket)
  • Strato: über 450 Templates, die über den Editor angepasst werden können, rund 50 % der Templates sind für mobile Endgeräte optimiert, Tipps zur inhaltlichen Gestaltung der Website, Erweiterungsfunktionen z. B. für Blogs oder Social-Media etc.
  • Squarespace: Zielgruppe sind Künstler, Fotografen, Blogger, Einzelunternehmer und Gastro, zeitgemäße Templates, seit zehn Jahren auf dem Markt, E-Commerce- und Social-Media-Funktionen etc.
  • 1&1: sehr viele, nach Branchen sortierte Vorlagen, viele Erweiterungsmöglichkeiten, SEO-Assistent, Newsletter-Funktionen etc.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Homepage-Baukästen gemacht? Sind Sie zufrieden oder sind Sie doch wieder zu einem Profi gewechselt? Uns interessiert Ihre Meinung.